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Osterpfad im Wald

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Die Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Netzschkau bietet seit Palmsonntag bis zum Weißen Sonntag ab dem Friedhof Brockau einen selbsterklärenden Osterpfad im Wald an.  Dieser umfasst 10 Stationen. Die erste Station (Palmsonntag) und die letzte (Himmelfahrt) sind jeweils auf dem Friedhof Brockau, direkt an der S 298 - zwischen Reimersgrün und Kleingera, zu finden. Alle weiteren Stationen befinden sich im nahe gelegenen Wald. Dort sind an Informationstafeln die letzten Tage im Leben des Jesus von Nazareth beschrieben. Für Familien, insbesondere Kinder, werden an den meisten Stationen Hördateien angeboten, die über QR-Codes auf das Smartphone gezogen und abgespielt werden können.  In Zeiten der Corona-Pandemie, in der wir wieder einmal die Osterfeiertage so kontaktarm wie möglich verbringen sollten, ist dieser Osterpfad eine Möglichkeit, dennoch aktiv Ostern zu erleben. An der frischen Luft - und gefahrlos, sofern man die gebotenen Abstände zu anderen Besuchern einhält, was im weit

Postkarte zum Kirchweihjubiläum

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  Die Kirchgemeinde Netzschkau feiert in diesem Jahr das 120. Weihejubiläum ihrer Brockauer Kirche. Nach 18monatiger Bauzeit war das im neoromanischen Baustil errichtete Gotteshaus, das im Inneren auch Merkmale des Jugendstils aufweist, am 17. März 1901 geweiht worden.  Den Brockauern, Reimersgrünern und Christgrünern war der Weg nach Elsterberg zu weit geworden. Deshalb hatten sie sich Ende des 19. Jahrhunderts zusammengetan und beschlossen, im größten der 3 Dörfer - in Brockau - eine Kirche zu bauen. Die Brockauer Kirche ist heute nicht nur weithin sichtbares Wahrzeichen des Dorfes und ein Baudenkmal, sondern sie ist vor allem das, wozu sie gebaut wurde: Ein Gotteshaus, das regelmäßig von der Kirchgemeinde genutzt wird, um Gottesdienste zu feiern, Gott zu loben, sein Wort zu hören und die Heiligen Sakramente zu empfangen. Wandergruppen oder Gemeindeausfahrten haben hier Rast gemacht, Touristen haben hier in stiller Andacht verweilt. Und immer wieder waren die Besucher von der schlich

Wohnzimmergottesdienste aus der Region

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Noch immer bietet unsere Kirchgemeinde trotz der Corona-Pandemie Präsenz-Gottesdienste an. Die Kirchgemeindevertretung ist der Auffassung, dass keine im Radio gehörte oder vor dem Fernseher verfolgte Predigt die Gemeinschaft bei Gottesdiensten und Andachten ersetzen kann. Gerade in dieser so unsicheren Zeit, die geprägt ist von Angst um die eigene Gesundheit, suchen viele Menschen nach wie vor Trost im Haus Gottes. Die Hygienekonzepte unserer Kirchen wurden noch einmal überarbeitet, um während der Gottesdienstzeiten so viel Sicherheit wie möglich bieten zu können. Vor allem die Abstände der Teilnehmer zueinander wurden noch einmal vergrößert. Unabhängig vom Präsenz-Angebot in Netzschkau/Brockau unterbreitet in unserem Brückenkirchspiel die Kirchgemeinde Reichenbach das Angebot zur Teilnahme am so genannten "Wohnzimmer-Gottesdienst". Dieser wird zumeist aus der Peter-Paul-Kirche via Internet in die heimischen Wohnzimmer gesendet, und zwar in Form eines Zoom-Meetings.  Musikali

120. Kirchweih-Jubiläum in Brockau

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Weil ihnen der Weg zum Gottesdienst nach Elsterberg zu beschwerlich geworden war, hatten Christen aus Brockau, Christgrün und Reimersgrün beschlossen, im größten der drei Dörfer, in Brockau, eine eigene Kirche zu bauen. Am 5. Oktober 1899 wurde der Grundstein für das neue Gotteshaus gelegt, am 5. Juni 1900 Richtfest gefeiert. Die Kirche wurde im neoromanischen Stil errichtet und weist im Innern viele Merkmale des Jugendstils auf. So an der Kassettendecke, die noch im Original erhalten ist, aber auch am Leuchter oder den Emporen. Der Weihegottesdienst schließlich fand an Lätare, am 17. März 1901, statt. Architekt Schleinitz aus Dresden hatte den Kirchenschlüssel damals um 11 Uhr an den Gemeindevorsteher übergeben. Überliefert ist folgendes Gebet, das der damalige Brockauer Bürgermeister sprach, ehe die Christen zum ersten Mal ihre neue Kirche betraten: "Anfang, Mitt`und Ende - ach Herr zum Besten wende."  In Brockau wurde 1901 zunächst ein Hilfsgeistlicher  - Paul Max Eckelman

Neue Kantorin im Amt

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Die vom Kirchenvorstand des Brückenkirchspiels Vogtland beantragte Wiederbesetzung der 40-Prozent-C-Kantorenstelle ab 1. März 2021 wurde genehmigt. Am Abend des 21. Januar stellte sich Sarah Stamboltsyan (links im Bild) dem Kirchenvorstand vor. Die Berufsmusikerin ist in unserer Kirchgemeinde keine Unbekannte, spielte schon oft – vertretungsweise – die Orgel während der Gottesdienste in Brockau und Netzschkau. Während der von Pfarrer Andreas Alders gehaltenen Andacht überzeugte Frau Stamboltsyan nun erneut. Über ihre Einstellung wird der Kirchenvorstand während seiner nächsten Sitzung entscheiden – auch unter Zugrundelegung der Einschätzung des Kirchenmusikdirektors Ronald Gruschwitz (rechts im Bild), der während des Vorspiels ebenfalls in Netzschkau vor Ort war. Sarah Stamboltsyan schilderte im Gespräch mit den Kirchvorstehern ihre Vorstellungen der künftigen kirchenmusikalischen Arbeit. So soll es wieder musikalische Gottesdienste als Projektgottesdienste (Gottesdienst anders) geben.

Konfirmation am Palmsonntag geplant

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Die Corona-Pandemie hatte im vergangenen Jahr dazu geführt, dass die in Netzschkau traditionell Palmsonntag stattfindende Konfirmation auf den Frühherbst verschoben werden musste. Pfarrerin Annegret Schubert, die die Konfirmation auch dieses Jahr in der Schlosskirche vornehmen wird, steht mit den Eltern im Kontakt. Das Planen von Gottesdiensten  mit größerer Besucherzahl – wie einem Konfirmationsgottesdienst - ist auf Grund der Unabwägbarkeit der Corona-Situation nicht einfach. Aktuell wird aber an dem Termin für die Konfirmation, Palmsonntag, 28. 03. 2021, 14 Uhr, festgehalten. Sollte es Änderungen geben, werden die Familien der Konfirmanden direkt und die Gemeinde über aktuelle Aushänge in den Schaukästen und auf diesem Blog informiert.  Konfirmiert werden in diesem Jahr: Dietzsch, Melissa                                        Netzschkau Mißler, Anna                                                Brockau Müller, Florian                                              Kleingera

Stefan Lange führt den Kirchenvorstand

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Der Mylauer Stefan Lange wurde während der Kirchenvorstandssitzung am 27. Januar 2021 zum Vorsitzenden des Kirchenvorstands des Brückenkirchspiels Vogtland gewählt. Als sein Stellvertreter agiert Pfarrer Andreas Alders, der zugleich Pfarramtsleiter ist. Während seiner konstituierenden Sitzung am 6. Januar 2021 einigte sich der Kirchenvorstand bereits darauf, vier Ausschüsse zu bilden: den Ausschuss für Gemeindeaufbau; einen Verwaltungsausschuss mit Kompetenz Finanzen, Personal- und allgemeine Verwaltung; einen Bau- und Friedhofsausschuss; einen Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit. Während letzterer vor allem zeitnah für eine gemeinsame Internetpräsenz sorgen soll, wollen die Mitglieder im Ausschuss für Gemeindeaufbau koordinierende Aufgaben wahrnehmen und Impulsgeber für die Kirchgemeinden sein. Es ist angedacht, dass zu den Sitzungen des Ausschusses für Gemeindeaufbau die Vorsitzenden der Gemeindeaufbau-Ausschüsse der einzelnen Kirchgemeinden eingeladen werden. Kirchgemeinden, in